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Vorstellung meiner 3 Tierchen und meines Terras! :-)

Hier ist Platz um eure Tiere vorzustellen!

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Sushi
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Vorstellung meiner 3 Tierchen und meines Terras! :-)

Beitrag von Sushi »

Hallo zusammen,

ich bin neu in der Bartagamen-Haltung und hoffe hier auf interessante Gleichgesinnte zu treffen, mit denen man sich austauschen kann...

Heute sind meine 3 Pogona Vitticeps (Dante, Liesel und Merida) :-D eingezogen, die ich von einem privaten Züchter aus Essen abgeholt habe.
Sie sind eine Nachzucht aus 08/2018.
Die merkwürdigen Namen rühren übrigens daher, dass jeder in der Familie einem Tier einen Namen geben durfte... ;-)
Die Namen lassen erahnen, dass der Züchter auf 1 Männchen und 2 Weibchen getippt hat. Bei einem waren die Hemipenistaschen recht deutlich zu erkennen und bei den beiden anderen waren keine zu erkennen. Der Bock ist übrigens auch etwas größer als die anderen beiden. Ich bin gespannt, ob wir richtig lagen! ;-)

Zum Terrarium:
Ich habe das Terrarium in eine alte Kohlenschütte in unserem Einfamilienhaus gebaut. Die Grundmaße betragen (innen / LxBxH) 1,95x2,00x2,00m. Die Grundkonstruktion besteht aus Massivholzbalken (mit PU-Lasur) und Siebdruckplatten.
Ansonsten: Konterlattung auf die Kellerwand aufgebracht zwecks Hinterlüftung, OSB-Platten angeschraubt, Styropor angeklebt und mit Fliesenkleber, Sand und Abtönfarbe strukturiert.
Die Belüftung erledigen 2 breite Lüftungsgitter. Eins imunteren und eins im oberen Bereich des Terras.
Weiter habe ich den Boden mit Styropor ausgelegt, darauf eine Isoliermatte, auf welcher die Fußbodenheizung verlegt wurde. Darauf wurde Estrich gegossen.
Durch die Fußbodenheizung hat das Terrarium immer eine konstante Minimaltemperatur von etwa 20.0 - 20.5°C. Der Bodengrund ist zwischen 15 - 30cm dick aufgeschüttet und besteht aus einem grabfähigen Lehm-Sand-Gemisch.
Für (hoffentlich) aureichende Beleuchtung sorgen 3 Stück 160W-Solar-Raptor-Mischlichtstrahler und eine 120W-HQL-Deckenlampe als Grundbeleuchtung.
Die Lufttemperaturen im Terrarium liegen momentan tagsüber zwischen ca. 26 - 32°C.
Die Temperaturen der Sonnenplätze liegen zwischen 40-45°C.

Freue mich auf eure konstruktiven Kommentare, Tipps und Fragen! :-)

Vielleicht trifft man ja hier auch auf Bartagamen-Halter aus dem Ruhrgebiet?
Einfach mal per PN melden...würde mich freuen! ;-)

Gruß
Sushi




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ThoRaySta
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Beitrag von ThoRaySta »

Hallo Sushi,

Viel Platz haste für die 3 geschaffen, jedoch würde ich noch a bissl mehr Struktur einbringen, damit sich die 3 auch aus dem Weg gehen können. (Sicht-Barrieren sind extrem wichtig).
Also Höhlen, Korkrollen, Steine, eine Seitenwand mit Liegeflächen (falls dir das gefällt)

Die Fußbodenheizung ist, so wie von dir eingesetzt eine gute Idee, da der Bodengrund nicht merklich erwärmt wird, denn wenn sich die Tiere zur WR eingraben, wäre es fatal, wenn der Bodengrund nicht kühler wäre, als die Lufttemperatur, da sonst die Tiere ihren Stoffwechsel nicht reduzieren können und zu viel Nahrungsreserven verbrauchen & abnehmen.
Bartagamen graben sich auch ein, um sich abzukühlen, wenn das Terrarium zu warm ist.

Gibt es schon einen Plan B, falls Plan A mit 1.2.0 nicht aufgeht und se 2.1.0 wird?

Gruß Thomas
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Sushi
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Beitrag von Sushi »

Hi ThoRaySta!

Momentan klettern sie noch fleißig die Wände hoch und runter, dass man fast denken könnte es wären Geckos. :D
Von daher wird die momentane Strukturierung der Rückwand wohl noch eine Zeit vorhalten bis sie größer sind...

Zu deiner Frage: Wenn sich herausstellen sollte, dass doch 2 Böcke dabei sind, werde ich wohl oder übel einen davon abgeben oder tauschen müssen denke ich...oder was meinst Du?
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ThoRaySta
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Beitrag von ThoRaySta »

Wenn sich herausstellen sollte, dass doch 2 Böcke dabei sind, werde ich wohl oder übel einen davon abgeben oder tauschen müssen denke ich...oder was meinst Du?
Ich persönlich finde diese Art Umgang mit den Tieren keine sehr tolle Lösung, denn es sind keine Dinge sondern Lebewesen, die man nicht wie Waren, nach belieben einfach umtauscht.
Beim Züchter würde ich keine Tiere holen, denn es gibt so viele Tiere, auch Bartagamen, die in Auffangstationen auf ihr Ableben warten, ohne eine Chance auf ein schönes Leben.
In deinem Fall ist das ohnehin leider schon zu spät, da du nun ja schon Tiere vom Züchter hast.

Zudem ist die Geschlechtsbestimmung in diesem Entwicklungsstadium und anhand der Größe der Tiere bestimmen zu wollen, nahezu nicht möglich.
Doch das ist den Züchtern egal, Hauptsache der Rubel rollt und sie müssen nicht weiterhin für die Versorgung der Reptilien aufkommen.

Wir haben auch schon mal Jungtiere vermitteln müssen, weil wir ein Gelege mit 10 Eiern aus purer Neugierde (es war sehr dumm von uns) inkubiert hatten.
Allerdings waren die Agamen zum Vermittlungszeitpunkt 8 Monate jung, damit sie bei uns unbeschwert und bestens versorgt aufwachsen konnten und das Geschlecht so beim TA auch zu 100% sicher festgestellt werden konnte.
Das war unsere Verantwortung den Tieren gegenüber und wir haben auch nie wieder gezüchtet.
Das was ich Dir da schreibe, sollte kein persönlicher Angriff auf Dich sein, jedoch wollte ich deine Postings Bereichsübergreifend und zusammenfassend nicht so ohne Kommentar stehen lassen.
Zukünftige Neulinge sollen die Chance bekommen zu überlegen, ob sie nicht doch ein paar Agamen aus den Auffangstationen oder aus unzureichender Haltung aufnehmen wollen, bevor sie Züchter unterstützen.
Bei der Menge an Agamen die irgendwohin Abgeschoben werden ist ein "Nachzüchten" nicht notwendig.

Sicher wirst du nun sagen, was will der von mir, oder warum ich sowas schreibe!?
Die Antwort ist, wie oben schon erwähnt, kein Persönlicher Angriff und ich habe aus meinen Fehlern gelernt und möchte mit dazu beitragen, dass diese Erfahrungen, anderen Pflegern und somit auch anderen Agamen zu Gute kommen, egal in welcher Form.
Ich bin auch kein Tierschutz Extremist, sondern möchte lediglich auf einige Missstände die mir selbst bewusst geworden sind aufmerksam machen.
Wenn niemand was sagt und tut, bleibt alles gleich!

Die meisten hier im Forum lesen leider nur mit, viele schreiben nichts, da sie befürchten ein Streitthema zu erwischen (Sand/Haltung/Terrariengröße/etc.) und deshalb angegangen zu werden und so bleibt nur mir die Rolle des Prügelknaben zu übernehmen, wenn ich schreibe was ich denke...

Ich hoff du bist mir nicht böse?

Glück zu!

Gruß Thomas
Zuletzt geändert von ThoRaySta am 11.11.2018, 17:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Sushi
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Beitrag von Sushi »

Glück auf, lieber Don Quichotte!

Auch mir liegt nichts daran, ein Tier unbedingt gegen ein anderes tauschen zu wollen und mit dem Wort "abgeben" habe ich nichts Anderweitiges als tauschen gemeint. :roll:
Wenn ich mir also anschaue, wie manche hier oder anderswo ihre Tiere halten, finde ich solche Kommentare unter anderem auch gar nicht mal so konstruktiv.
Denn, dass ich den Kleinen in monatelanger Arbeit einen halben Kellerraum umgebaut habe, um sie möglichst artgerecht zu halten scheint wohl etwas in den Hintergrund mancher unverständlichen Aufregung gerückt zu sein.

Wenn es also deiner fachlich-versierten Meinung entspricht, ein Tier zwingend behalten zu müssen, anstatt es mit jemandem zu tauschen der die gleichen Probleme hat und Ihnen so ein schönes Zuhause zu bieten, dann darfst du das gerne so handhaben. Meiner Logik entzieht sich das leider. (Auch nicht persönlich gemeint. Hoffe du bist nicht böse?)

Verstehen kann ich allerdings, dass Du der Meinung bist, lieber Tiere aus Auffangstationen zu nehmen. Sofern hier eine in erreichbarer Nähe aufmacht oder ein Tierheim diese hier anbietet, sage ich dir gerne Bescheid.

Meine bescheidene Meinung ist, Du könntest lieber versuchen Halter zu belehren, die ihre Tiere unter unverantwortlichen Zuständen halten, als diejenigen, die ihr Möglichstes tun, die Tiere auch artgerecht zu halten.

Konstruktive Kommentare sind weiterhin gerne erwünscht.

Viel Erfolg weiterhin und grüß mir die Windmühlen.
(Ebenso nicht persönlich gemeint!)

Gruß
Sushi
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ThoRaySta
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Beitrag von ThoRaySta »

Hallo Simon,

Ja es ist ein Kampf gegen die Windmühlen...leider.
Denn, dass ich den Kleinen in monatelanger Arbeit einen halben Kellerraum umgebaut habe, um sie möglichst artgerecht zu halten scheint wohl etwas in den Hintergrund mancher unverständlichen Aufregung gerückt zu sein.
Nein, keineswegs ist das in den Hintergrund gerückt, denn ich habe Dir ja schon konstruktiv etwas dazu geschrieben und da war keine Kritik dabei.
Wenn es also deiner fachlich-versierten Meinung entspricht, ein Tier zwingend behalten zu müssen, anstatt es mit jemandem zu tauschen der die gleichen Probleme hat und Ihnen so ein schönes Zuhause zu bieten, dann darfst du das gerne so handhaben. Meiner Logik entzieht sich das leider.
Das Problem ist leider oft, dass erst angeschafft wird, die Informationen nicht sehr reichhaltig oder falsch sind und dann die Tiere einfach weitergereicht werden, weil die Probleme unlösbar erscheinen.

Meine bescheidene Meinung ist, Du könntest lieber versuchen Halter zu belehren, die ihre Tiere unter unverantwortlichen Zuständen halten, als diejenigen, die ihr Möglichstes tun, die Tiere auch artgerecht zu halten.
Ich möchte hier niemanden belehren, denn jeder sollte soviel Verantwortungsbewusstsein haben, um seinen Tieren die bestmögliche Unterbringung zu bieten.


Wir tun alle unser Möglichstes, bringen unsere Opfer, die einen können durch ihre fehlende technische Begabung eben nicht mehr umsetzen und die anderen schaffen richtige große angepasste Lebensräume, in denen die Tiere nicht nur vegetieren, sondern abwechslungsreich leben können.
Ich versuche auch immer weitestgehend die Unterbringung anderer nicht zu kritisieren, jedoch kommt es immer darauf an, wie der Leser den Text versteht...
Gegebene Ratschläge werden sich immer wie Kritik anhören, weil man ja seine Erfahrungen in die Kommentare mit einbringt und der Andere meint man möchte ihn von seiner mühselig erarbeiteten Konstruktion oder Haltung abbringen.

gruß Thomas
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