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Schwarz im Quarantäneterraium

Eure Tiere sind krank oder haben auffällige Anzeichen, ihr braucht einen Tierarzt?
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chicken
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Beiträge: 19
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Schwarz im Quarantäneterraium

Beitrag von chicken »

Informationen zur Haltung:
Anzahl:1
Alter:ca. 5 Monate
Größe: KRL 11 cm
Gewicht:59 g
Terrariumgröße:80 x 60 x 80 (Quarantäne)
Beleuchtung: Lucky Reptile Bright Sun UV Desert 50 W
Vitamin und Calziumversorgung: Korvimon bei jeder 2. Lebendfütterung
letzte Kotuntersuchung: 13.10.
festgestellte Parasiten: Kokzidien (hochgradig), Oxyuren (gering)
Ernährungszustand: i.O.
Wie lange schon in Besitz des Tieres: 5 Wochen

Hallo,

wir machen zum ersten Mal eine Behandlung gegen Pararsiten. Am letzten Mittwoch wurde die erste Medizin beim Tierarzt gegeben (ich vermute Baycox, mein Mann hatte nicht gefragt). Einen Tag danach hing Frau Schmidt ziemlich in den Seilen, rührte sich fast gar nicht, nahm aber die Heuschrecken an. Dann war es wieder besser. Seit Freitag sitzt das Tier im Quarantäneterra auf Zewa. Die Gnadenfrist hatte die Tierärztin zur letzten Einrichtung abgesegnet. Seitdem jedenfalls sieht unsere Bartagame alles andere als glücklich aus. Wir sehen sie zum ersten Mal schwarz (der ganze Rücken). Sie liegt zum Teil tageweise schlaff auf dem vorderen Lüftungsgitter. Einen Tag ist sie auch mal umhergewandert und geklettert, aber dann war wieder Pumpe. Heuschrecken nimmt sie an, Grünfutter gar nicht. Unser Eindruck ist, dass sie auch die häufigen Eingriffe in ihr Leben (Papierwechsel, Reinigung, Ausbacken der Futterschüssel und des einen Einrichtungssgegenstandes, den wir ihr gelassen haben, sowie einmal die Reinigung Ihrer Kloake) hasst. Es ist hell, die Temperatur stimmt. Sie könnte sich zurückziehen. Aber sie sieht nicht glücklich aus.

Haben heute schon mit der Tierklinik telefoniert. Wie sind denn eure Erfahrungen mit der Quarantäne? Tolerieren die Tiere das alle so schlecht? Liegt es an der Medizin? Muss man das hinnehmen? Kann man es ändern? Ist es ok, so lange sie fressen? Sollen wir sie unter den Spot legen? Es ist ein Bild des Jammers. Und natürlich stellen wir uns an dieser Stelle die Frage, ob sie nicht besser mit ihren Kokzidien dran war. Da machte sie nicht den Eindruck, dass es ihr schlecht ging. Vielleicht eine blöde Herangehensweise. Aber im Moment wissen wir nicht, wie wir ihr helfen sollen. In 1,5 Wochen muss sie den nächsten Schub bekommen. Insgesamt soll sie 4 Wochen in Quarantäne bleiben. Dann muss die Kotprobe sauber sein. Und erst dann geht es zurück. :-(
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DUB-Edition
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Beitrag von DUB-Edition »

Hallo,
Ja, das ist ne harte Zeit. wenn es Baycox war ist es ein ziemlicher Chemischer Hammer, was Deine kleine Sicher hart mitnimmt. wir hatten damals die gleiche Ausgangssituation was den Befall anging. Haben hier nur Panacur verabreicht lt. Reptilienkundigem TA. dies 4 mal alle 10 Tage 0,1mg. Das quarantäneterra hat unserem kleinen auch nie gefallen, sein lieblingsplatz war damals unter dem Küchenkrepp. als ich würde sagen einfach mal abwarten. zumal bei Reptilien aufgrund des Stoffwechsels Medikamente erst nach einiger Zeit wirken.

halt uns auf dem Laufenden!

LG Dommy
In freien Staaten kann jeder seine Meinung sagen und jeder andere ist befugt, nicht zuzuhören!
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onkel-howdy
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Beitrag von onkel-howdy »

das qurantäne becken wird von jeden tier anders aufgefasst. wir hatten auch 2 tiere in qurantäne. einem hats garnix ausgemacht da konnte man keine verhaltensänderungen bemerken, beim anderen tier war garnix los. es wurde die nahrung KOMPLETT verweigert weder grillen noch grünzeugs gegessen.

wir haben die quarantäne nach 1,5 wochen abgebrochen, das terri desinfiziert (ausgebacken), alles neu gemacht und siehe da.das tier war wie ausgewechselt.

ich denke es kommt sehrviel auf die umstellung auf die umgebung drauf an.
chicken
Neuling
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Beitrag von chicken »

Danke für diese ersten Einblicke. Bei uns schwankt es sehr. Als ich heute nach Hause kam, hat Madame die Heuschrecken wieder angenommen. Dazu den Kopf gehoben und danach ist sie sogar aufgestanden und etwas umhergelaufen. Der Rücken wurde heller, die Seiten blieben schwarz. Erstes Aufatmen.

Dann ein Häufchen und die unvermeidliche Reinigung. Die Folge: Schwarz! Was auch immer sie sonst beeinträchtigt (Medizin, fremde und karge Umgebung), sie hasst diese Unruhe in ihrem direkten Umfeld, an der wir im Moment nichts ändern können. Trotzdem war sie auch danach wieder etwas agiler.

Die Tierärztin meinte, wir müssten kommen, wenn sie sich auch beim Hochnehmen nicht zuckt. Na ja, das kann man nicht behaupten. Also leben wir von Tag zu Tag. Und sind froh, so lange sie frisst und nicht ganz schwarz rumliegt. Aber gestern, heute Vormittag und vor 2 Tagen.da gibt es Zeiten, an denen man denkt, sie schafft das nicht. Darf noch gar nicht an die nächste Medikamentenhabe denken.
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