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Anfängerfragen Neues Terrarium bauen, komplettes Durcheinander!
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MX-Rider1985
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BeitragVerfasst am: 18.07.2019, 11:46    Titel: Neues Terrarium bauen, komplettes Durcheinander!

Schönen guten Tag zusammen.

Mein Name ist Patrick und bin neu hier.

Folgende Problematik habe ich bei der Zusammenstellung für das neue Zuhause von unserem kleinen Barti.

Wir haben den kleinen samt Terrarium mit einem Maß von 120x60x60 übernommen. Links in der Ecke ist ein Heizstrahler aus Keramik montiert, welcher mit dem Thermo Control II von Lucky Reptile gesteuert wird. Vorne links ist ein UV Strahler von Solar Raptor mit 70 Watt montiert. Mittig war im Terrarium eine Leuchtstoffröhre. Alle Leuchteinheiten werden mittels Zeitschaltuhr gesteuert. Als Bodengrund diente ein komischer roter, loser und staubiger Untergrund. Mittig im Terrarium herrscht ein Temperatur von 28-30 Grad. Links wo beide Strahler hängen natürlich mehr.
Rechts in der Ecke hat Er ein Plato, welches mit einem Baumstamm erklettert werden kann.

In einem Zoofachhandel haben wir uns beraten lassen ob dies so richtig sei und bis auf den Boden hat man uns im Glauben gelassen, die Haltung wäre so richtig. Der kleine frisst fleißig seine Heuschrecken, Obst und seinen Salat, zusätzlich hat man uns empfohlen ein Preparat für Vitamin D zuzufügen. Heutung und Kot auch normal. Vormittags aktiv, Nachmittags verschwindet Er bis zum nächsten Morgen unter seiner Korkhöhle.
Nach ein Paar Wochen ist die Leuchtstoffröhre kaputt gegangen, neue gekauft, Woche darauf wieder kaputt.
Wir in den Zoofachhandel zurück und uns nach einer Alternative beraten lassen. Dort sagte man uns in der Terraristikabteilung, wir sollten eine LED-Leiste als Tageslicht nehmen, da diese ja nur das Tageslicht widerspiegeln sollte. Natürlich wieder im Glauben gelassen, alles richtig gemacht,schließlich hat man uns in der Abteilung ja Beraten. Naiv, ich weiß, steinig mich bitte nicht. Naja jedenfalls ging dann das Digitale Thermometer kaputt. Da das Ding ja nicht ganz billig ist, habe ich online danach gesucht und bin auf einschlägigen Seiten gestoßen und habe einen Schreck bekommen, unser Barti lebt unter völlig falschen Bedingungen.
Sowas geht nicht, jedes unserer Tiere lebt artgerecht und das soll Barti jetzt auch.

Ich informiere mich seit Montag stundenlang über die Artgerechte Haltung einer Bartagame, habe unzählige Seiten gelesen, Videos angeguckt, etc. Dieser ganze Lesestoff hat mich total wirr im Kopf gemacht. Ich möchte das Zuhause von dem kleinen schnellstmöglich mit bestem Gewissen machen und brauche konkrete Infos dazu.

Irgendwie gibt jeder Experte in Sachen Haltung der Bartagmen in anderer Art und Weise seinen Senf dazu, was sich gleich anhört, aber auch wieder verschieden wirkt.
Auch die Suchfunktionen hier stoppen momentan meine Handlungsweise, da das ganze kommentierte zu einem nicht endenden Kreislauf wird.

Ich habe folgendes vor:

Terrarium aus Osb-Platten in einer Stärke von 15mm bauen.
Laut Foren ist das Minimum 150x60x60

Ich habe mich allerdings für ein Maß von 180x80x80 entschieden.
Belüftet soll das ganze mittels Gitter, welche Rund fertig zum einsetzen zu kaufen gibt. Wollte zur Zirkulation diese einseitig jeweils drei mal oben, sowie drei mal unten zur anderen Seite verbauen.
Viele Schreiben Innen versiegeln. Die einen schreiben mit Epoxydharz, die anderen wieder Klarlack auf Naturbasis.

Innenausbau wollte ich mittels Styroporplatten dekorieren. An jeder Seite jeweils eine Liege, bzw. Sonnenfläche in unterschiedlicher Höhe. Dazu eine Höhle und ein paar Auf- und Abgänge, sowie kleine Vorsprünge zum klettern. Sprich, die Rückwand und Seitenwände Felsenartig Formen und zusätzlich mittels Heißluftföhn ein wenig Struktur einbringen. Das ganze dann, so wie ich informiert bin, mit Fliesenkleber in mehreren Schichten festigen.
Jetzt kommen wieder unzählige Meinungen zum versiegeln. Die einen Sagen muss nicht, einfach die letzte Schicht Flexkleber mit Abtönfarbe auf Acrylbasis bemalen, die anderen sagen wieder Klarlack und als finish mit Sand bestreuen. Ich habe mich für die Variante mit der Abtönfarbe entschieden.

Dann zum Licht, dass mir richtig Kopfschmerzen bereitet, weil da auch wieder viel diskutiert wird. Mittig im Terrarium würde ich einen UV-Strahler mit 70 Watt unter der Decke hängen. Zusätzlich 3 T5 Leuchtbalken mit jeweils 54 Watt mittig von hinten nach vorne, um noch mehr Helligkeit zu bekommen. Auf die seitlich platzierten Liegeplätze würde ich Aufgrund der unterschiedlichen Höhen jeweils einen wärmenden Lichtspott richten.
Das ganze soll mittels Zeitschaltuhren gesteuert- und dies mit Hygrometer und Thermometer fürs Klima und der Wärme überwacht werden.

Als Bodengrund würde ich ein Sand/Lehmgemisch bevorzugen.

Wäre dies so möglich, bzw. richtig umgesetzt?
Bräuchte dann nähere Infos zu meinem besagten Vorhaben.

Terrarium Größe OK?
Versiegeln? Wenn ja Epoxydharz oder Klarlack (blauer Engel)

Innenausbau OK?
Versiegeln? Wenn ja Abtönfarbe oder Klarlack

Beleuchtung ok?
UV-Strahler Solar Raptor 70Watt
Welches Vorschaltgerät dazu?
3 Leuchtstoffröhren mit jeweils 54 Watt und kann ich diese zu einem Kreislauf verbinden?
Spotts aus dem Baumarkt mit normalen Schwenkbaren Fassungen aus Metall.
Brauch ich dann zusätzlich noch einen Heizstrahler?

Bodengrund ok?

Ich weiß es gibt unzählige Beiträge dazu, aber bin wie oben geschrieben total durcheinander, weil es einfach zu viele Meinungen dazu gibt.

Über eine konkrete Hilfestellungen der gewählten Komponenten würde ich mich freuen, denn unser Barti soll schnellstmöglich aus dem alten Terrarium raus.

Lg
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BeitragVerfasst am: 18.07.2019, 14:20    Titel: Okay, du bist schon mal nicht ganz verkehrt unterwegs ;)

Hallo Patrick,

Ich werde nun versuchen Dir das Gedankenwirrwar etwas zu begradigen, indem ich mit Zitaten (aus deinem Post) und Videos arbeite.
Werde aber nicht alles zitieren, nur was wichtig ist, sonst verwirrt es dich noch mehr. Wink
Deine Fragen beantworte ich zuerst, sofern ich kann.
Okay fangen wir an:


Zitat:
Wir haben den kleinen samt Terrarium mit einem Maß von 120x60x60 übernommen. Links in der Ecke ist ein Heizstrahler aus Keramik montiert, welcher mit dem Thermo Control II von Lucky Reptile gesteuert wird. Vorne links ist ein UV Strahler von Solar Raptor mit 70 Watt montiert. Mittig war im Terrarium eine Leuchtstoffröhre. Alle Leuchteinheiten werden mittels Zeitschaltuhr gesteuert.

Statt dem Keramikstrahler würde ich noch ne andere Solar Raptor reinmachen. Die Steuerung über den Thermostat ist gut, mach ich auch so.
Die Beleuchtung geht bis auf den Keramikstrahler schon mal in die richtige Richtung.

Zitat:
Als Bodengrund diente ein komischer roter, loser und staubiger Untergrund. Mittig im Terrarium herrscht ein Temperatur von 28-30 Grad. Links wo beide Strahler hängen natürlich mehr.
Rechts in der Ecke hat Er ein Plato, welches mit einem Baumstamm erklettert werden kann.

Das mit dem Baumstamm ist sehr gut.
Den Sand/Lehm würde ich gegen den Floragard Schildkrötensubstrat tauschen, da der Sand/Lehm, verglichen mit dem Floragard, nur Nachteile hat.
https://www.dropbox.com/s/38tk192eh....taubbelastung%29.mkv?dl=0

Zitat:
In einem Zoofachhandel haben wir uns beraten lassen ob dies so richtig sei und bis auf den Boden hat man uns im Glauben gelassen, die Haltung wäre so richtig.

Ja, das kenn ich, ging mir genauso.

Zitat:
Der kleine frisst fleißig seine Heuschrecken, Obst und seinen Salat, zusätzlich hat man uns empfohlen ein Preparat für Vitamin D zuzufügen.

Bitte Kein Obst (das Reptil kann den Zucker nicht verstoffwechseln und es kann im Darm zu Pilzinfektionen kommen.
Heuschrecken bringen Oxyuren (Parasiten) mit sich. Soldatenfliegenlarven oder Argentinische Schaben wären besser.
Die Ernährung mit Salat ist zu einseitig und bietet keine ausreichende Nährstoffversorgung.
Geeigneter sind Giersch, Spitzwegerich, Brennnessel, Löwenzahn uvm.
https://www.bartagame.de/grunfutter-liste-fur-bartagamen/

Zitat:

Heutung und Kot auch normal. Vormittags aktiv, Nachmittags verschwindet Er bis zum nächsten Morgen unter seiner Korkhöhle.
Nach ein Paar Wochen ist die Leuchtstoffröhre kaputt gegangen, neue gekauft, Woche darauf wieder kaputt.
Wir in den Zoofachhandel zurück und uns nach einer Alternative beraten lassen. Dort sagte man uns in der Terraristikabteilung, wir sollten eine LED-Leiste als Tageslicht nehmen, da diese ja nur das Tageslicht widerspiegeln sollte. Natürlich wieder im Glauben gelassen, alles richtig gemacht,schließlich hat man uns in der Abteilung ja Beraten. Naiv, ich weiß, steinig mich bitte nicht. Naja jedenfalls ging dann das Digitale Thermometer kaputt. Da das Ding ja nicht ganz billig ist, habe ich online danach gesucht und bin auf einschlägigen Seiten gestoßen und habe einen Schreck bekommen, unser Barti lebt unter völlig falschen Bedingungen.
Sowas geht nicht, jedes unserer Tiere lebt artgerecht und das soll Barti jetzt auch.

Deine Naivität kann dir nicht zur Last gelegt werden, denn du willst es ja besser machen.

Zitat:

Ich informiere mich seit Montag stundenlang über die Artgerechte Haltung einer Bartagame, habe unzählige Seiten gelesen, Videos angeguckt, etc. Dieser ganze Lesestoff hat mich total wirr im Kopf gemacht. Ich möchte das Zuhause von dem kleinen schnellstmöglich mit bestem Gewissen machen und brauche konkrete Infos dazu.

Irgendwie gibt jeder Experte in Sachen Haltung der Bartagmen in anderer Art und Weise seinen Senf dazu, was sich gleich anhört, aber auch wieder verschieden wirkt.
Auch die Suchfunktionen hier stoppen momentan meine Handlungsweise, da das ganze kommentierte zu einem nicht endenden Kreislauf wird.

Ich kenn das Problem auch von zu vielen Antworten/Meinungen und habe mich deshalb von den einschlägigen Foren bis auf dieses hier und mein eigenes distanziert, mach für die Tiere mein eigenes Ding. Denn jeder will in den Foren Recht haben und bei dieser
Ego-Challenge geht das wichtigste verloren, nämlich dass es um das Tier geht und nicht um die größte Schnauze. Wink
Zudem werden Anfänger derart verunsichert und letztendlich so unsicher, dass das Tier drunter leidet. Das muss nicht sein und deshalb bin ich froh, dass du hier gelandet bist. Ich kann Dir halt auch nur unsere Haltung und Technik empfehlen und erklären, die sehr gut funktioniert und unsere Tiere sind zufieden.


Zitat:
Ich habe folgendes vor:

Terrarium aus Osb-Platten in einer Stärke von 15mm bauen.
Laut Foren ist das Minimum 150x60x60

Ich habe mich allerdings für ein Maß von 180x80x80 entschieden.
Belüftet soll das ganze mittels Gitter, welche Rund fertig zum einsetzen zu kaufen gibt. Wollte zur Zirkulation diese einseitig jeweils drei mal oben, sowie drei mal unten zur anderen Seite verbauen.
Viele Schreiben Innen versiegeln. Die einen schreiben mit Epoxydharz, die anderen wieder Klarlack auf Naturbasis.

Das mit dem 1,80 x80x80 finde ich sehr große klasse.
Lüftungsfläche kann auch größer sein im Deckel, ist sogar empfehlenswert.
Ich würde es mit Epoxydharz versiegeln, was du Dir aber auch für nach dem Fliesenkleber aufheben kannst, wenn du die ganzen Wände modellierst.
Wir haben die Wände mit Styrophor und Styrodur und Bauschaum modeliert, mit ca. 2-5mm Fliesenkleber überzogen und dann die Oberflächen mit UV-beständigen eingefärbten Epoxydharz bestrichen und den Sand mittels einer Sandstrahlpistole in des frische Harz reingesprüht.
https://www.dropbox.com/s/odurlx81n....20Bespr%C3%BChen.mov?dl=0

Unten rein würde ich eine Wanne aus PVC machen, also den Boden mit einer
PVC Folie belegen und die Seiten auch ca. 10cm hoch. Dann die Verbundstellen abfugen.
https://www.amazon.de/gp/product/B0....n_title?ie=UTF8&psc=1


Zitat:
Dann zum Licht, dass mir richtig Kopfschmerzen bereitet, weil da auch wieder viel diskutiert wird. Mittig im Terrarium würde ich einen UV-Strahler mit 70 Watt unter der Decke hängen. Zusätzlich 3 T5 Leuchtbalken mit jeweils 54 Watt mittig von hinten nach vorne, um noch mehr Helligkeit zu bekommen. Auf die seitlich platzierten Liegeplätze würde ich Aufgrund der unterschiedlichen Höhen jeweils einen wärmenden Lichtspott richten.
Das ganze soll mittels Zeitschaltuhren gesteuert- und dies mit Hygrometer und Thermometer fürs Klima und der Wärme überwacht werden.

Mit dem Licht bist du schon auf dem richtigen Weg.
Probieren und messen musst du immer, denn das ist bei jedem anderst.
…ja, auch die Kopfschmerzen mit dem Licht sind mir bestens bekannt Wink
https://www.dropbox.com/s/mr4kdhm4g....0Klima%29%281%29.mp4?dl=0

https://www.dropbox.com/s/wf7zah8jb....r%20%26%20Profis.mov?dl=0

Sodala, und immer dran denken, du wirst nicht allein gelassen mit deinen Sorgen.
Hier hast du erst mal ne Weile was zu tun...
Wie gesagt, so machen es wir.
Grüßle Thomas
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BeitragVerfasst am: 18.07.2019, 18:28    Titel:

Hallo Thomas,

vielen lieben Dank schon mal für diese ausführliche Erklärung zu meinem Vorhaben.
Wenn ich von der Spätschicht heim komme, werde ich mir die Videos angucken.

Zum Thema Obst, werde dies ab jetzt weg lassen. Mit dem Salat hatte ich mich falsch ausgedrückt, Er bekommt nicht nur normale Salatblätter, sondern auch Wilden Löwenzahn aus unserem Garten. Den Rest probiere ich dann auch mal aus.
Die Heuschrecken Wechsel ich ebenfalls aus. Hatte eigentlich schon daran gedacht, selbst Lebendfutter zu züchten.

Den Rat mit der Modelage werde ich ebenfalls befolgen und so dann machen.

Das mit der Temperatur messen und variieren der Spotts ist natürlich logisch. Mein Problem war nur die Zusammenstellung der verschieden Lampen. Die einen nehmen T5 Röhren, die anderen diese Hiq Strahler, oder wie man sie nennt.
Wichtig ist nur wo und welche Fassungen ich für die Röhren nehmen kann und ob sie gekoppelt werden können und somit über einen Stromkreislauf arbeiten. Hatte irgendwo auch gelesen, man könnte die Fassungen aus dem Baumarkt nehmen, sprich diese, die man unter Schränke montiert.
Dann ist halt wichtig zu wissen, ob ich diese kleinen schwenkbaren Metallfassungen für die Spotts nehmen kann, oder ob ich diese schrägen Fassungen aus dem Terrarienzubehör nehmen muss.

PS. Das zitieren deiner Zeilen habe ich noch nicht raus gefunden.

Danke noch mal

Lg
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BeitragVerfasst am: 19.07.2019, 00:19    Titel:

Hallo Patrick,

Zitat:
vielen lieben Dank schon mal für diese ausführliche Erklärung zu meinem Vorhaben.
Wenn ich von der Spätschicht heim komme, werde ich mir die Videos angucken.

Zum Thema Obst, werde dies ab jetzt weg lassen. Mit dem Salat hatte ich mich falsch ausgedrückt, Er bekommt nicht nur normale Salatblätter, sondern auch Wilden Löwenzahn aus unserem Garten. Den Rest probiere ich dann auch mal aus.
Die Heuschrecken Wechsel ich ebenfalls aus. Hatte eigentlich schon daran gedacht, selbst Lebendfutter zu züchten.

Den Rat mit der Modelage werde ich ebenfalls befolgen und so dann machen.


Ich helfe gerne
Es freut mich, wenn ich auf meine Tipps, positive Resonanz bekomme oder wenn die Hilfesuchenden, ein paar nützliche Tipps gebrauchen können - klingt besser.
Die Futtertierzucht ist gar nicht so aufwendig...wir machen es bei den Schaben...
Ist halt nicht jedermans Sache. Wink
https://www.dropbox.com/home/TCSMed.....1+(+Medium+Version+).mp4
Ich arbeite auch im Schichtbetrieb Wink

ICh wußte doch, dass ich was übersehen habe, das wichtigste Wink
Zitat:
UV-Strahler Solar Raptor 70Watt
Welches Vorschaltgerät dazu?

Wenns Anschlussfertig sein soll, kann man auch die von Lucky Reptile nehmen.
Die EVG sind mit den Fassungen von JBL und dem ThermoSocketPro von Lucky Reptile kompatibel. Klar will jeder Hersteller seine eigenen EVG an den Kunden bringen, jedoch konnte ich bis heute keinen Unterschied feststellen und ich nutze die von Osram.
Also ich gehe mal davon aus, dass du Anschlußfertig bevorzugst Wink

Zu Solar Raptor 70W habe ich Dir folgendes verlinkt:
1 EVG für 3 Wattarten, falls du mal wechseln musst.
https://www.amazon.de/Lucky-Reptile....amp;s=gateway&sr=8-10


Fassung entweder die:
https://www.amazon.de/Lucky-Reptile....amp;s=gateway&sr=8-12

oder die:
https://www.amazon.de/JBL-Installat....&s=gateway&sr=8-1
Sind beide gut. Bei der LuckyReptile Fassung ist das Gelenk massiver und bei der JBL ist die Fassung leichter und wertiger vom Innenleben. Ich nutze beide Hersteller.

Unabhängig vom Hersteller:
Die Fassungen und Leitungen in Verbindung mit einer Metaldampflampe müssen eine Zündspannung von 5kv aushalten.


Zitat:
3 Leuchtstoffröhren mit jeweils 54 Watt und kann ich diese zu einem Kreislauf verbinden?

Also es gibt sowas.
https://www.amazon.de/Arcadia-Elekt....fRID=Q6F1S9BJF67N49JWQJM4

und du meintest wahrscheinlich so etwas?
https://www.amazon.de/Lichtleiste-1....=gateway&sr=8-1-fkmr2
Ich nutzte auch schon T8 Osram Biolux Leuchtstoffröhren in Verbindung mit den Arcadia Betriebseinheiten die sehr langlebig und zuverlässig sind.
Ansteuern kannst du sie natürlich in einem Stromkreis, wenn du eine Steckerleiste nimmst, in der alle 3 EVGs eingesteckt sind.
Ist bei uns auch so gelöst.


Zitat:
Spotts aus dem Baumarkt mit normalen Schwenkbaren Fassungen aus Metall.

Meinst du sowas?
https://www.amazon.de/Lucky-Reptile....;psc=1&th=1&psc=1
Kann man nicht weit genug kippen.

Zitat:
Brauch ich dann zusätzlich noch einen Heizstrahler?

Heizstrahler brauchst du nicht.
Tagsüber wird die Wärme über die Beleuchtung gewährleistet und Nachts soll die Temperatur fallen, um den Reptilien eine Senkung des Stoffwechsels zu ermöglichen.
Eine Heizquelle wäre hier kontraproduktiv Wink
Man kann Steine reinlegen, die sich Tagsüber aufgeheizt haben und auf denen das Reptil dann die Restwärme nutzen kann.

...Betreffend des Zitierens:
Zitieren ist ganz einfach.
Den Text im gewünschten Beitrag markieren, dann in den neuen Beitrag kopieren, nach dem einfügen markiert lassen und oben auf den Button Quote drücken. Am Zitat Anfang müsste dann Quote und am Ende des Zitates auch quote stehen. Wenn das Zitat in einem Kästchen erscheint hast du es geschafft.

...und zu guter letzt, noch was gegen Langeweile Wink lol
https://youtu.be/W5-QMttQRIQ


Grüßle Thomas
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Verfasst am: 12.11.2019, 14:18    Titel: Anzeige (melde dich an oder registriere dich um diese Werbung auszublenden)


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BeitragVerfasst am: 19.07.2019, 07:17    Titel:

Guten Morgen,

Zitat:
Die Futtertierzucht ist gar nicht so aufwendig...wir machen es bei den Schaben...
Ist halt nicht jedermans Sache. Wink


Meine Frau hat gestern schon zuviel bekommen, als ich Ihr das mit den Schaben erzählt habe. Glaube ich kaufe die Fiecher dann wohl immer frisch Very Happy

Zitat:
Zu Solar Raptor 70W habe ich Dir folgendes verlinkt:
1 EVG für 3 Wattarten, falls du mal wechseln musst.
https://www.amazon.de/Lucky-Reptile....amp;s=gateway&sr=8-10


Das ist natürlich besser, mein jetziges von Raptor kann nur eine Wattstufe.



Zitat:
Also es gibt sowas.
https://www.amazon.de/Arcadia-Elekt....fRID=Q6F1S9BJF67N49JWQJM4

und du meintest wahrscheinlich so etwas?
https://www.amazon.de/Lichtleiste-1....=gateway&sr=8-1-fkmr2
Ich nutzte auch schon T8 Osram Biolux Leuchtstoffröhren in Verbindung mit den Arcadia Betriebseinheiten die sehr langlebig und zuverlässig sind.
Ansteuern kannst du sie natürlich in einem Stromkreis, wenn du eine Steckerleiste nimmst, in der alle 3 EVGs eingesteckt sind.
Ist bei uns auch so gelöst.


Ja, mit einem Stromkreislauf meinte ich allerdings diese mittels Kabel zu brücken, um dann am Ende nur ein Anschlusskabel für die Steckdose zu haben. Bei den einzelnen Fassungen habe ich ja dann 3 und müsste dann auch drei Zeitschaltuhren verbauen. Wäre dann eine ziemlich lange Steckdosenleiste bei den ganzen Kabeln dann. Dies will ich eigentlich vermeiden.


Zitat:
Meinst du sowas?
https://www.amazon.de/Lucky-Reptile....;psc=1&th=1&psc=1
Kann man nicht weit genug kippen.


Nein, meine handelsübliche Fassungen für den Hausgebrauch. Habe im Keller zwei kleine rum liegen, welche eigentlich mal für einen Badezimmerspiegel gedacht waren.
https://www.amazon.de/dp/B07JVGSKX3....7JVGSKX3&linkCode=df0

So in der Art, nur kleiner für einen Spott.

Muss mir nur was überlegen mit dem ganzen Kabelgedöns. Überlege alles dann in einer Steckdosenleiste zu stecken und diese Leiste dann mit einer Zeitschaltuhr zu steuern. Jedes einzelne Kabel separat wäre viel zu aufwendig, zumal begrenzt Platz vorhanden ist. Die Uhren sind ja nicht gerade klein.
Hurt

Naja erst muss ich jetzt mal anfangen das Terrarium selber zu bauen. Ab Ende nächster Woche werde ich, so hoffe ich, damit anfangen. Die scheiss Schichten rauben einem echt die Zeit. Will so schnell wie möglich, das unser Barti aus seinem alten raus kommt.

Stelle dann hin und wieder Fotos der Arbeiten hier ein.

LG und vielen Dank [/quote]
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BeitragVerfasst am: 19.07.2019, 15:54    Titel:

Hallo Patrick,

Als ich deinen post gelesen habe, musste ich erst einmal herzhaft lachen, wegen der Schaben.
Zitat:
Meine Frau hat gestern schon zuviel bekommen, als ich Ihr das mit den Schaben erzählt habe. Glaube ich kaufe die Fiecher dann wohl immer frisch Very Happy

Ich konnte mir das Bildlich vor Augen führen, da ich vor einiger Zeit auch eine Anfängerin in Sachen Füttern von Schaben unterrichtet habe. Sie wird zunehmends entspannter und besser im Umgang mit den Schaben. Natürlich ist das nicht jeder Frau´s Sache, diese Insekten zu füttern, geschweige denn im Haus zu haben.
Ich kann sie da beruhigen - die schlimmsten Schädlinge die man sich freiwillig ins Haus holen kann, sind Heimchen, Wachsmottenlarven und Schokoschaben, wobei die letztere Spezies am gefährlichsten ist.
Da du die Agame ja ohnehin ab dem Adulten Lebensabschnitt überwiegend mit Grünzeug ernähren solltest, also alle 2-4 Wochen mal ein bis 2 Insekten, ist eine "Bedarfsbestellung" von Futterinsekten nahezu problemlos.


Nun zur Elektrik:
Zitat:
Ja, mit einem Stromkreislauf meinte ich allerdings diese mittels Kabel zu brücken, um dann am Ende nur ein Anschlusskabel für die Steckdose zu haben. Bei den einzelnen Fassungen habe ich ja dann 3 und müsste dann auch drei Zeitschaltuhren verbauen. Wäre dann eine ziemlich lange Steckdosenleiste bei den ganzen Kabeln dann. Dies will ich eigentlich vermeiden.

Das mit dem fehlenden Platz bei der Elektrik habe ich auch schon gehabt und ich konnte es durch aufsplitten der Beleuchtung sehr gut lösen.
Ich weiß nur nicht in wie fern du technikbegeistert bist oder ihr euch die Pflege so einfach und effektiv wie möglich gestalten wollt.

Das setzt allerdings mindestens eine 2-Kanal Zeitschaltuhr voraus, sozusagen eine Zentrale Steuereinheit, die ganzjährlich die Beleuchtung nach den Jahreszeiten steuert, also auch in gewissermaßen stromsparend durch die gestaffelte Schaltung wirkt, da jeder Tag anders ist, bzw. Sommer die Tage länger und im Winter kürzer. Sogar ein Winterruhe kann angelegt werden.
Das würde dann in deinem Fall, wie folgt aussehen.

Kanal 1: Dämmerungs/Tageslichtgruppe T1 mit 3-Fachsteckerleiste - für SolarRaptor UVA/UVB
Kanal 2: Tageslichtgruppe T2 um 10Minuten zur T1 Gruppe1 verzögert, mit 3-Fachsteckerleiste - für 3x Betriebseinheit T8 oder T5 Röhren

Dann hast du noch für Geräte die Dauerstrom benötigen, wie das ThermoControlPro2 einen
Dauerstromkreis, an dem auch eine 3er Steckerleiste hängt, dort auch die 2-Kanalzeitschaltuhr eingesteckt ist.


Der Vorteil wäre, dass du die Kabel der EVG´s und der Röhren-Betriebseinheiten nicht abschneiden musst, so auch die Garantie erhalten bleibt.
Die 2-Kanal Zeitschaltuhr, müsstest du entweder von einem Elektriker in eine "Steckerfertige" Version ausbauen lassen, falls du das nicht selbst kannst.
Es wäre dann eine 2-Kanal Zeitschaltuhr, die eine Zuleitung und 2x einen Stecker pro Kanal hat, um daran die Steckdosenleisten einzustecken, die sich mittels Software ganz bequem an einem PC programmieren lässt und die neuere Variante hat sogar eine Bluetooth Schnittstelle.
Zum besseren Verständnis erstelle ich Dir gleich noch ein Video von unserer Lösung.


Zitat:
Nein, meine handelsübliche Fassungen für den Hausgebrauch. Habe im Keller zwei kleine rum liegen, welche eigentlich mal für einen Badezimmerspiegel gedacht waren.
https://www.amazon.de/dp/B07JVGSKX3....7JVGSKX3&linkCode=df0

So in der Art, nur kleiner für einen Spott.

Die Idee an sich wäre schon cool, jedoch müssen die Fassungen zum einen eine Zündspannung von 5kv aushalten, also auch die Wärmeentwicklung und
der Barti könnte draufklettern. Für normale Spots die ohne EVG funktionieren würde es schon gehen, sofern keine große Hitzentwicklung, betreffend des Draufkletterns, stattfindet


Zitat:
Die scheiss Schichten rauben einem echt die Zeit.

Ich kenne das Problem.
Man hat zwar genau soviel Zeit wie in einer Arbeit von 7-17 Uhr, jedoch braucht der Körper mehr Zeit für sich, um wieder in den Rhythmus zu kommen und das kostet Zeit.
Deshalb halte ich die Videos als sehr gute Kommunikationsquelle, da sich der Zuschauer das nebenbei anschauen kann, zum Beispiel beim Frühstück oder beim Abendessen und nicht viel Zeit aufwenden muss, um sich durch ewig viel Text durchzulesen und durchzudenken. Wink
Zudem eignen sich Bilder & Videos i sehr gut, um diese komplizierte Materie besser zu veranschaulichen oder dem Anfänger vielleicht zu einer weiteren Idee zu verhelfen, auch wenn dieser das Gesehene aus welchem Grund auch immer nicht umsetzen kann.
Dann mach ich mich mal an das Video Laughing

https://www.dropbox.com/s/76k31u8zj....sieren%20%281%29.mkv?dl=0


Grüßle Thomas
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Hi Thomas,

Zitat:

Ich konnte mir das Bildlich vor Augen führen, da ich vor einiger Zeit auch eine Anfängerin in Sachen Füttern von Schaben unterrichtet habe. Sie wird zunehmends entspannter und besser im Umgang mit den Schaben. Natürlich ist das nicht jeder Frau´s Sache, diese Insekten zu füttern, geschweige denn im Haus zu haben.
Ich kann sie da beruhigen - die schlimmsten Schädlinge die man sich freiwillig ins Haus holen kann, sind Heimchen, Wachsmottenlarven und Schokoschaben, wobei die letztere Spezies am gefährlichsten ist.
Da du die Agame ja ohnehin ab dem Adulten Lebensabschnitt überwiegend mit Grünzeug ernähren solltest, also alle 2-4 Wochen mal ein bis 2 Insekten, ist eine "Bedarfsbestellung" von Futterinsekten nahezu problemlos.


Ja meine Frau ist da empfindlich und ekelt sich vor sowas extrem.
Was das füttern angeht, muss ich scheinbar noch mehr dazu lernen. Uns hat man gesagt 1-2x pro Woche füttern. Dies haben wir auch bis jetzt immer so gemacht. Unser Grisu frisst also Wöchentlich bis zu 10 Heuschrecken. Wir wollten eigentlich mehr geben, weil wir das Gefühl haben, Er würde nicht satt werden, weil Er sich direkt drauf stürzt wie ein verrückter.
Alle 2-4 Wochen 1-2 Insekten ist total neu jetzt und höre ich zum ersten mal. Die Schale mit Grünzeug rührt Er kaum an, auch wenn wir Ihm nichts anderes geben. Er ist auch nicht Dick oder träge, sodass man denkt Er frisst zu viel. Im Gegenteil, meine Frau sagt immer Er wäre zu dünn.


Zitat:
Das mit dem fehlenden Platz bei der Elektrik habe ich auch schon gehabt und ich konnte es durch aufsplitten der Beleuchtung sehr gut lösen.
Ich weiß nur nicht in wie fern du technikbegeistert bist oder ihr euch die Pflege so einfach und effektiv wie möglich gestalten wollt.

Das setzt allerdings mindestens eine 2-Kanal Zeitschaltuhr voraus, sozusagen eine Zentrale Steuereinheit, die ganzjährlich die Beleuchtung nach den Jahreszeiten steuert, also auch in gewissermaßen stromsparend durch die gestaffelte Schaltung wirkt, da jeder Tag anders ist, bzw. Sommer die Tage länger und im Winter kürzer. Sogar ein Winterruhe kann angelegt werden.
Das würde dann in deinem Fall, wie folgt aussehen.

Kanal 1: Dämmerungs/Tageslichtgruppe T1 mit 3-Fachsteckerleiste - für SolarRaptor UVA/UVB
Kanal 2: Tageslichtgruppe T2 um 10Minuten zur T1 Gruppe1 verzögert, mit 3-Fachsteckerleiste - für 3x Betriebseinheit T8 oder T5 Röhren

Dann hast du noch für Geräte die Dauerstrom benötigen, wie das ThermoControlPro2 einen
Dauerstromkreis, an dem auch eine 3er Steckerleiste hängt, dort auch die 2-Kanalzeitschaltuhr eingesteckt ist.


Ich bin Handwerklich begabt, verstehe auch schnell Sachen, die umgesetzt werden müssen, aber was Elektrik betrifft, stehe ich jedesmal auf dem Schlauch.
Was du mir das hingeschrieben hast, ist für mich böhmische Dörfer. Ich bin froh, wenn ich Zeitschaltuhren vernünftig eingestellt bekomme. 😅

Lg
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BeitragVerfasst am: 20.07.2019, 01:02    Titel:

Hallo Patrick,

Zitat:
Was das füttern angeht, muss ich scheinbar noch mehr dazu lernen. Uns hat man gesagt 1-2x pro Woche füttern. Dies haben wir auch bis jetzt immer so gemacht. Unser Grisu frisst also Wöchentlich bis zu 10 Heuschrecken. Wir wollten eigentlich mehr geben, weil wir das Gefühl haben, Er würde nicht satt werden, weil Er sich direkt drauf stürzt wie ein verrückter.
Alle 2-4 Wochen 1-2 Insekten ist total neu jetzt und höre ich zum ersten mal. Die Schale mit Grünzeug rührt Er kaum an, auch wenn wir Ihm nichts anderes geben.

Das mit der Fütterung war ein schwerer Lernprozess.
Ich werde euch nun unseren Anfängerfehler verraten, danach versteht Ihr bestimmt besser, warum so viele Insekten, für Agamen die einen Bruchteil an Energiebedarf im Terrarium haben, deshalb extrem überversorgt sind.
Hier unsere schlimmster Fehler und unser schlimmster Alptraum.
Wir hatten damals die gleichen Informationen betreffend der Fütterung, die ihr auch habt. Wir machten alles so wie es uns gesagt wurde und mit dem Wissen der Bücher glaubten wir uns sicher.

Bild gepostet im Bartagamen und Terrarien Forum | Bartagame-Info.de
Diese Agame starb durch unsere Schuld!
Sein Tod brachte lediglich hervor, dass wir auf schmerzlichste Art und Weise lernen mussten, umzudenken, über den Tellerrand hinauszuschauen und dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder passiert.
Die anderen Pfleglinge haben wir dann auf eine ausgewogene Ernährung mittels Grünzeug umgestellt. 6 Wochen haben die Tiere das Grünzeug verschmäht, bis sie endlich angefangen haben davon zu essen.
Ich möchte nie wieder die Schuld am Tod eines Tieres haben.
Ich hoffe, ich habe euch damit nicht erschreckt, aber auch wir haben Fehler gemacht und zum Umdenken ist es nie zu spät und ich schäme mich nur deshalb, weil es uns nicht aufgefallen ist, dass diese Art von Überversorgung, dem Tier früher oder später den Tod bringt, also das Organversagen unausweichlich ist.
Jetzt weißt Du auch was mich antreibt, diese Art Hilfestellung anzubieten und gemeinsam Lösungen zur Pflege/Haltungsverbesserung auszuarbeiten.
Die Videos sind auch das Resultat unserer Anfängererfahrungen im Bezug auf Foren und FB-Gruppen die nur Neid, Hass und Intoleranz hervorbrachten.
Zurück bleibt immer der gefrustete Anfänger und das Tier, dass nun keine sinnvolle Versorgung bekommt.
Das wollten wir anderen Anfängern ersparen und so fing ich an Videos zu machen...
...Aber ich plappere schon wieder Laughing


...zurück zu Deinen Sorgen:
Zitat:

Ich bin Handwerklich begabt, verstehe auch schnell Sachen, die umgesetzt werden müssen, aber was Elektrik betrifft, stehe ich jedesmal auf dem Schlauch.
Was du mir das hingeschrieben hast, ist für mich böhmische Dörfer. Ich bin froh, wenn ich Zeitschaltuhren vernünftig eingestellt bekomme. 😅

Ich hatte das Problem mit den Zeitschaltuhren auch schon, bzw. war ich überfordert.
Das mit der Theben ZSU ist nur Anfangs gewöhnungsbedürftig.
Das Video hab ich Dir ja, als vollständige Erklärung verlinkt...
Vielleicht fällt Dir ja noch etwas ein, was sich für dich besser realisieren läßt, auch vom Platz her.


Grüßle Thomas
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BeitragVerfasst am: 20.07.2019, 14:29    Titel: Zum Thema Fütterung und veraltete Informationen auf Webseiten

Hallo Patrick,

Ich wollte nochmals das Thema mit der Fütterung aufgreifen.
Zitat:
Alle 2-4 Wochen 1-2 Insekten ist total neu jetzt und höre ich zum ersten mal. Die Schale mit Grünzeug rührt Er kaum an, auch wenn wir Ihm nichts anderes geben.

Das Problem mit dem verschmähten Grünzeug/Vegetarischer Kost hatten wir auch von Anfang an und wir dachten dann auch wie deine Frau, dass die Agame täglich essen muss und viel zu wenig auf den Rippen hat.
Nun...und so fütterten wir immer wieder Insekten und akzeptierten, dass die Agame das Grünzeug nicht wollte, was sie schließlich das Leben gekostet hat.
Sie starb auf erbärmliche Weise und als wir es realisierten was da geschieht, war es für unseren Kali zu spät. Das ist mit unter die schlimmste Erfahrung, die man machen kann.

Wir hatten damals sehr viel Mühe die Adulten Tiere auf das Grünzeug umzugewöhnen, da sie es regelrecht aussitzen. Es dauerte Wochen, wir mussten sie regelrecht aushungern. Ein Tierarzt sagte mir mal, dass eine Agame von einer Heuschrecke oder Schabe, knapp einen Monat zehren kann, weil im Terrarium die Agame nur einen Bruchteil der Energie verbraucht, als wenn sie im Freiland leben würde, wo solche üppigen Mahlzeiten wie wir sie bieten, sehr selten sind.
Und da die Agamen sich im Terrarium manchmal kaum bewegen, fressen sie auch nicht so viel.

Ihr solltet quasi die Fütterung der Insekten an den Energiebedarf und an das Essverhalten im Bezug aufs Grünzeug anpassen. Bewegt sich die Agame viel, frisst viel Grünzeug und nimmt trotzdem ab, muss mehr Tierische Kost (mehr = trotzdem in Maßen und langsam) zugefüttert werden. Fängt die Agame das Grünzeug stehen zu lassen, werden auch keine Insekten gefüttert oder hin und wieder mal 1ne, als Goodie.
Hat man Weibchen die Eier ablegen, gestaltet sich die Ernährung nach dem Körperlichen Zustand und dem Nährstoffbedarf.
Wir sind mittlerweile auf einem sehr stabilen Weg, was die Ernährung angeht.
Das Immunsystem der Tiere ist sehr stabil und das Gewicht schwankt im 5g Bereich, gemessen auf 4 Wochen.
Ihr könnt natürlich die Fütterung gestalten, wie Ihr wollt, meine Ausführung sollte auch keine Bevormundung werden, lediglich eine Alternative bzw. eigentlich richtige Ernährung aufzeigen, mit der wir bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht haben.
Ich schreib sowas wie den letzten Satz immer proforma dazu, denn schreiben wird nicht immer so aufgenommen, wie es gedacht war.

PS:
Auf manchen Webseiten und in den meisten Büchern tummeln sich leider immer wieder veraltete und überholte Informationen.

Das ist meiner Meinung nach das Problem, warum ein Umdenken in Sachen Pflege/und Lebensraumgestaltung nur langsam oder gar nicht stattfindet.
So wird immer noch das Bild von einer im Sand/Lehmgemisch grabenden und Obstfressenden, einfach zu pflegenden, anspruchslosen Bartagame vermittelt, was sich auch in unserer Anfangszeit als fatal herausgestellt hat.
Deshalb versuche ich unseren Weg mit unseren Erfahrungen, die auch hin und wieder falsch sein können und gewisse Denkansätzen, möglichst vielen zu Verfügung zu stellen, denn wir sollten langsam anfangen uns auch an die Bedürfnisse der Tiere anzupassen und nicht umgekehrt. Wink
Wir haben auch das Glück einen wirklich Reptilienkundigen Tierarzt an unserer Seite zu haben, mit dem man nahezu alles besprechen kann.
Dieses Wissen fließt auch in meine Videos und Beiträge ein.
Auch bei Tierärzten sind die Ansichten und Meinungen verschieden und so muss im Grunde jeder Pfleger mit seinem Pflegling den besten Weg selber herausfinden, das heißt auch mehr zu hinterfragen, als von manchen Leuten gewünscht.


PSS: noch was für deine Frau Wink
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Lg Thomas
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BeitragVerfasst am: 21.07.2019, 10:20    Titel:

Hallo Thomas,

Das mit Eurer Agame tut mir leid und soll uns erspart bleiben.

Gestern haben wir den ganzen Tag gewerkelt und die Zimmer umgestellt, um Platz für das neue viel größere Terrarium zu schaffen. Desweiteren habe ich gestern Abend noch stundenlang im Internet Material zum Aufbau zusammen gesucht und mir eine Kauf-, sowie Bauliste angefertigt, damit ich langsam starten kann.

Das mit dem Füttern werde ich jetzt konsequent umstellen und mir mal Pflanzenwissen aneignen.
Man bekommt echt immer das Gefühl vermittelt, Bartagem wären leicht zu haltende Haustiere, scheint aber komplett anders zu sein.
In den nächsten Wochen versuche ich jetzt mein Vorhaben bestmöglich zu realisieren und mich bei Fragen zu melden.
Habe ja geschrieben, alle anderen Tiere haben es bei uns gut, da muss unser Grisu natürlich auch artgerecht seinen Platz haben.

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BeitragVerfasst am: 21.07.2019, 15:17    Titel:

Hallo Patrick,

Zitat:
Das mit Eurer Agame tut mir leid und soll uns erspart bleiben.

Gestern haben wir den ganzen Tag gewerkelt und die Zimmer umgestellt, um Platz für das neue viel größere Terrarium zu schaffen. Desweiteren habe ich gestern Abend noch stundenlang im Internet Material zum Aufbau zusammen gesucht und mir eine Kauf-, sowie Bauliste angefertigt, damit ich langsam starten kann.

Das mit dem umstellen kennen wir. Mr. Green
Bei uns musste damals der Esszimmertisch und das Bücherregal weichen und der Couchtisch...
Du hast vor allem das Glück, dass du nun ungefähr weißt, worauf du kucken solltest und worauf ihr euch einlasst.
Das ihr das bestmöglich umsetzen wollt, finde ich ganz große Klasse und sofern ich kann, werde ich natürlich beratend zur Seite stehen.
Im Grunde ist der Terrarienbau, also das Grundgerüst einfacher, als die Innengestaltung, weil die Lampen an der Inneneinrichtung ausgerichtet werden sollten.
Wir haben mit der schrägen Montage sehr gute Ergebnisse.
Noch ist es ja nicht soweit - maaan ich bin virtuell schon fast am mitbauen. Laughing


Zitat:
Das mit dem Füttern werde ich jetzt konsequent umstellen und mir mal Pflanzenwissen aneignen.
Man bekommt echt immer das Gefühl vermittelt, Bartagem wären leicht zu haltende Haustiere, scheint aber komplett anders zu sein.
In den nächsten Wochen versuche ich jetzt mein Vorhaben bestmöglich zu realisieren und mich bei Fragen zu melden.
Habe ja geschrieben, alle anderen Tiere haben es bei uns gut, da muss unser Grisu natürlich auch artgerecht seinen Platz haben.

Auch euer Vorhaben finde ich sehr positiv.
Naja, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, also Licht und Klima und alles weitestgehend automatisch geregelt wird, sind Bartagamen durchaus einfach.
Nur wenn man damit anfängt, Bartagamen zu pflegen und von der Literatur schon anfangs vermittelt wird, dass es Anfängertiere sind, kommt es leicht vor, dass man die Situation falsch einschätzt.
Ist das Buch dann schon älter und dessen Informationen nicht auf dem neuesten Stand, könnte durchaus der Eindruck entstehen, dass alles easypisi ist.
Die meisten Bartagamen können Pflegefehler eine gewisse Zeit lang kompensieren und verstecken und wenn dann diese Fehler sich gesundheitlich zeigen, ist es meistens schon zu spät.
Natürlich trifft nicht immer den Pfleger die Schuld, manchmal ist es einfach wie es ist und das Tier wäre sowieso schneller gestorben als andere.
Wir als Menschen machen ja bei der Zucht keine natürliche Auslese, so wie es in der Natur der Fall ist und so haben wir auch Tiere, die normalerweise, in der Natur nicht lebensfähig wären.
Diese Tiere leben in unseren Terrarien meistens länger, weil die Bedingungen oftmals besser sind wie in der Natur, vor allem ohne Fressfeinde.
Solche Überlegungen kommen meistens erst dann, wenn man tief genug in der Bartagamepflege drin steckt und man erkannt hat, dass man in den Büchern nur einen Bruchteil an Wissen findet, was eigentlich notwendig ist, um Bartagamen ein angenehmes Leben bieten zu können und Ihre kleine Welt dementsprechend zu gestalten.
Bartagamen leben in der Steppe, mit Büschen, Gehölz, Ästen, Steinen etc.
Warum sollte man das nicht in diese kleine Welt integrieren.
ICh bin sehr gespannt auf eure Umsetzung und bin jederzeit für Fragen offen, hoffe natürlich auch, dass ich sie beantworten kann.
Laughing
Vielleicht kommen ja auch ganz neue Innovationen bei eurem Terrarienbau ans Licht?!
Das letzte mal, als ich einer Hilfesuchenden (mittlerweile sehr Fortgeschritten und uns eine sehr gute Freundin), geholfen habe, das Lichtkonzept auszuarbeiten, entstand aus einer Frage heraus, auch ein Umdenken bei uns.
Wir haben dann bei unserer Grundbeleuchtung von T8 Biolux Neonröhren auf Econlux Reptile 35 LED Röhren gewechselt und es bis jetzt nicht bereut.
Was ich damit sagen will, wir alle können voneinander lernen.


Guck, so haben wir begonnen.
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BeitragVerfasst am: 22.07.2019, 10:53    Titel:

Hallo Thomas,

Zitat:
Das mit dem umstellen kennen wir. Mr. Green
Bei uns musste damals der Esszimmertisch und das Bücherregal weichen und der Couchtisch...
Du hast vor allem das Glück, dass du nun ungefähr weißt, worauf du kucken solltest und worauf ihr euch einlasst.
Das ihr das bestmöglich umsetzen wollt, finde ich ganz große Klasse und sofern ich kann, werde ich natürlich beratend zur Seite stehen.
Im Grunde ist der Terrarienbau, also das Grundgerüst einfacher, als die Innengestaltung, weil die Lampen an der Inneneinrichtung ausgerichtet werden sollten.
Wir haben mit der schrägen Montage sehr gute Ergebnisse.


Haben das jetzige Terrarium oben im Flur neben der Treppe stehen, dass neue passt da leider nicht mehr hin. So mussten wir halt einen Kompromiss finden und die Möbel rücken. Very Happy

Zitat:

Auch euer Vorhaben finde ich sehr positiv.
Naja, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, also Licht und Klima und alles weitestgehend automatisch geregelt wird, sind Bartagamen durchaus einfach.
Nur wenn man damit anfängt, Bartagamen zu pflegen und von der Literatur schon anfangs vermittelt wird, dass es Anfängertiere sind, kommt es leicht vor, dass man die Situation falsch einschätzt.
Ist das Buch dann schon älter und dessen Informationen nicht auf dem neuesten Stand, könnte durchaus der Eindruck entstehen, dass alles easypisi ist.
Die meisten Bartagamen können Pflegefehler eine gewisse Zeit lang kompensieren und verstecken und wenn dann diese Fehler sich gesundheitlich zeigen, ist es meistens schon zu spät.
Natürlich trifft nicht immer den Pfleger die Schuld, manchmal ist es einfach wie es ist und das Tier wäre sowieso schneller gestorben als andere.
Wir als Menschen machen ja bei der Zucht keine natürliche Auslese, so wie es in der Natur der Fall ist und so haben wir auch Tiere, die normalerweise, in der Natur nicht lebensfähig wären.
Diese Tiere leben in unseren Terrarien meistens länger, weil die Bedingungen oftmals besser sind wie in der Natur, vor allem ohne Fressfeinde.
Solche Überlegungen kommen meistens erst dann, wenn man tief genug in der Bartagamepflege drin steckt und man erkannt hat, dass man in den Büchern nur einen Bruchteil an Wissen findet, was eigentlich notwendig ist, um Bartagamen ein angenehmes Leben bieten zu können und Ihre kleine Welt dementsprechend zu gestalten.
Bartagamen leben in der Steppe, mit Büschen, Gehölz, Ästen, Steinen etc.
Warum sollte man das nicht in diese kleine Welt integrieren.
ICh bin sehr gespannt auf eure Umsetzung und bin jederzeit für Fragen offen, hoffe natürlich auch, dass ich sie beantworten kann.
Laughing
Vielleicht kommen ja auch ganz neue Innovationen bei eurem Terrarienbau ans Licht?!
Das letzte mal, als ich einer Hilfesuchenden (mittlerweile sehr Fortgeschritten und uns eine sehr gute Freundin), geholfen habe, das Lichtkonzept auszuarbeiten, entstand aus einer Frage heraus, auch ein Umdenken bei uns.
Wir haben dann bei unserer Grundbeleuchtung von T8 Biolux Neonröhren auf Econlux Reptile 35 LED Röhren gewechselt und es bis jetzt nicht bereut.
Was ich damit sagen will, wir alle können voneinander lernen


Bücher und Zoofachhändler vermitteln dies immer, deswegen haben wir auch gedacht, so wäre alles richtig. Hätte ich viel früher das alles gewußt, wäre schon längst ein neues Terrarium gebaut. Aber Gott sei Dank bin ich hier jetzt gelandet und bekomme von dir gute Tipps, um alles besser zu machen.
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BeitragVerfasst am: 23.07.2019, 00:40    Titel:

Hallo Patrick,

Wie geschrieben finde ich das sehr ehrenwert, dass ihr für die Kleine Agame auch die Möbel gerückt habt und bereit seit, alles zu optimieren.
Wie bereits angeboten, werde ich euch versuchen zu helfen, alles richtig zu machen.
Natürlich muss es nicht heißen, dass ihr alles genau so umsetzen müsst, wie wir es ausarbeiten oder wie ihr es bei mir seht.
Leider sind das nur meine Tipps, bzw. unser derzeitiges Optimum in der Pflege, was ja nichts schlechtes ist.
Zumindest schaffen wir für die Bartagame so ein stabiles Umfeld, in dem schon von Anfang an alles passt.
Eine kleine Frage am Rande: für welches Deckelkonzept hast du dich entschieden?
Oben offen, die Beleuchtung auf Schienen montiert, ähnlich einer Showbühne und jederzeit versetzbar oder für die geschlossene Deckelvariante, mit fester Positionierung für die Leuchtmittel und mit breiten Lüftungsflächen.
Ich weiß, bis zur Montage der Beleuchtung vergeht noch viel Zeit, jedoch wäre es für mich interessant, da ich Dir noch die Materialien je nach Konstruktion empfehlen kann.

Unser früheres Deckelkonzept:
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Lüftungsgiiter:
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BeitragVerfasst am: 23.07.2019, 04:24    Titel:

Morgen Thomas,

Zitat:
Eine kleine Frage am Rande: für welches Deckelkonzept hast du dich entschieden?
Oben offen, die Beleuchtung auf Schienen montiert, ähnlich einer Showbühne und jederzeit versetzbar oder für die geschlossene Deckelvariante, mit fester Positionierung für die Leuchtmittel und mit breiten Lüftungsflächen.
Ich weiß, bis zur Montage der Beleuchtung vergeht noch viel Zeit, jedoch wäre es für mich interessant, da ich Dir noch die Materialien je nach Konstruktion empfehlen kann.



Ich hatte ja eigentlich vor die Luftlöcher seitlich anzubringen, aber da du meintest, oben sei besser, werde ich oben ein Lochblech anbringen auf ganzer Länge. Die Lampen werde ich also mit in der Deckelplatte fest montieren und rundum in einem Sockel verstecken. Aufgrund der Höhe von 80cm reicht dies denke ich aus, um auch nicht so viel Wärme zu verlieren. Wie geschrieben versuche ich die drei Leuchtstoffröhren von hinten nach vorne mittig zu montieren und genau mittig drunter dann die UV zu setzen. Seitlich dann jeweils ein Spott für die Wärmeplätze, die ich in der rückwand mit installiere. Wie viel Watt letztendlich dabei rum kommt, werde ich dann je nach Wattzahl probieren müssen. Zudem habe ich überlegt evtl eine Mondlichtimitation zu schaffen, ob ich dies dann umsetze, wird sich zeigen.

Habe jetzt erst mal meine Liste weitgehend ausgearbeitet und am Wochenende im Baumarkt schon die Holzplatten kaufen. Im Nachbardorf besorg ich mir dann die Scheiben, dort ist ein guter Glaser ansässig, der mir die recht günstig macht. Muss mir auch noch überlegen was ich für einen Unterschrank nehme, ob ich diesen auch selber baue, oder evtl. fertig kaufe. Das Terrarium will ich auch verkleiden, wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin wie ich es genau anstelle. Mit Folie bekleben ist aufgrund der wärmeentwicklung wahrscheinlich nicht möglich.
Mache erst mal den Grundkasten und arbeite mich dann Stück für Stück weiter.

Lg
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BeitragVerfasst am: 23.07.2019, 23:29    Titel:

Hallo Patrick,

Zitat:
Ich hatte ja eigentlich vor die Luftlöcher seitlich anzubringen, aber da du meintest, oben sei besser, werde ich oben ein Lochblech anbringen auf ganzer Länge.

Kannst du beides machen, ist sehr vorteilhaft, seitlich und oben Lüftungsgitter reinzumachen.


Zitat:
Aufgrund der Höhe von 80cm reicht dies denke ich aus, um auch nicht so viel Wärme zu verlieren. Wie geschrieben versuche ich die drei Leuchtstoffröhren von hinten nach vorne mittig zu montieren und genau mittig drunter dann die UV zu setzen. Seitlich dann jeweils ein Spott für die Wärmeplätze, die ich in der rückwand mit installiere. Wie viel Watt letztendlich dabei rum kommt, werde ich dann je nach Wattzahl probieren müssen. Zudem habe ich überlegt evtl eine Mondlichtimitation zu schaffen, ob ich dies dann umsetze, wird sich zeigen.

Ja, bei einer Höhe von 80cm ist das kein Problem, um den Mindestabstand zum Tier einzuhalten und ein gutes Beleuchtungssetting umzusetzen.
Wie du geschrieben hast, wirst du probieren müssen, bis letztendlich das Optimum übrig bleibt. Vergiss bitte nicht ggf. einen Thermostat mit einzuplanen, um Wärmespitzen besser abfangen zu können.
Würde Dir da den Lucky Reptile ThermoControlPro2 (Die Neue Version empfehlen).
Und für die Mondlicht Simulation kann ich Dir das hier empfehlen.
Hab ich selber in Betrieb bei unserem Leopardgecko…
https://shop.aquacomputer.de/produc....dbq70g0esb36bl8afqnrh31o3


Zitat:
Das Terrarium will ich auch verkleiden, wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin wie ich es genau anstelle

OSB lässt sich gut mit Farbe anstreichen oder du nimmst wie im Möbelbau, je nach Wunsch, so eine Art Sichtseite aus Sperrholz (Buche,Pappel) oder Multiplex, lackiert....
von innen festgeschraubt, sieht das bestimmt gut aus...


Grüßle Thomas
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