Bartagame-Info.de Bartagame-Info.de

Bartagame - Info.de - Bartagamen Infos


-

Alles über Bartagamen und deren Haltung im Terrarium

Tropic-Shop.de
RSS News aus dem Bartagamen Forum

Service

Bartagamen
Bartagamen Suche

Bartagamen mobil
Bartagamen Chat
Social Networks
Bartagamen Forum
Bartagamen und Terrarium Forum
Topliste
Bartagamen, Reptilien und Terraristik Topliste

Bartagamen

Gesetzesinformationen
Bartagamen allgemein
Colored Dragons
Bartagamen Arten
Vor dem Kauf
Bartagamen Geschlecht
Fachbegriffe
Krankheiten
Bartagamen Tierärzte
Bartagamen Verhalten

Haltung

Ernährung & Futter
Futtertiere
Nährwerttabelle
Heimchenzucht
Vergesellschaftung
Winterruhe
Pflege & Hygiene
Inkubation & Zucht

Empfehlung

Tropic-Shop.de

Terrarium

Terrarienrechner
Sand-Rechner
Strom-Rechner
Terrarium Größe
Beleuchtung
Beleuchtungszeit
Wärme & Temperatur
Luftfeuchtigkeit
Bodengrund
Terrarium Einrichtung
Terrarium Pflanzen
Terrarium Rückwand

Anleitungen

Rückwand-Bau
Inkubator-Bau

Sonstiges

Zoo, Messen,
Shop & Fachmarkt
Wallpaper
Werde Partner
Bartagamen News
für Webmaster
Ihre Werbung
Sitemap

Partner

Tuning Forum
Reptilien

Mindestanforderung an die Haltung von Reptilien


Weiterf�hrenden Informationen suchen:
Gutachten des BML vom 10. Januar 1997

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen; er darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden (§ 2 des Tierschutzgesetzes). Deshalb müssen vor dem Kauf eines Reptils Kenntnisse über die Biologie der betreffenden Art und die sich daraus ergebenden Haltungsanforderungen erworben sowie ein Terrarium für seine artgemäße Haltung vorbereitet werden. Dem Erwerb von Nachzuchten ist grundsätzlich der Vorzug zu geben. Arten, die der fachlich informierte (sachkundige) Anfänger halten kann oder die nur der Spezialist halten soll, sind im Gutachten besonders gekennzeichnet. Alle nicht oder als „nur für den Spezialisten geeignet“ gekennzeichneten Arten sowie alle Chamäleons eignen sich nicht für den „Einstieg“ in die Reptilienhaltung. Das Gutachten soll und kann das Studium entsprechender Fachliteratur nicht ersetzen und ist als alleinige Quelle für den Erwerb von Wissen über die Reptilienhaltung nicht geeignet. Die Angaben im speziellen Teil entsprechen dem derzeitigen Erkenntnisstand; sie sollen in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität überprüft und erforderlichenfalls überarbeitet werden.

I. Allgemeiner Teil

1. Klimatisierung und Beleuchtung

Reptilien sind wechselwarme (ectotherme) Tiere, deren Lebensfunktionen in hohem Maße von den Umweltbedingungen abhängen. Demzufolge ist eine den natürlichen Verhältnissen entsprechende Klimatisierung der Gehege für ihre erfolgreiche Pflege und Zucht von entscheidender Bedeutung. Um das zu gewährleisten, ist entsprechend der artspezifischen Bedürfnisse in der Regel ein Temperaturgefälle im Haltungssystem und eine Nachtabsenkung der Umgebungstemperatur notwendig. Die Spannbreite dieser Minimal- und Maximaltemperatur sowie die Vorzugstemperatur können sehr verschieden sein; Hinweise dazu werden im speziellen Teil gegeben. Insbesondere muss berücksichtigt werden, dass viele Reptilien thermoregulatorische Verhaltensweisen besitzen, die es ihnen ermöglichen, während der Aktivität eine mehr oder weniger konstante Körpertemperatur (auch als „Betriebstemperatur“ bezeichnet) aufrecht zu erhalten. Für bestimmte Arten ist auch die mit Licht gekoppelte Strahlungswärme wichtig. Auf die Verwendung geeigneter Lampen/Leuchtstoffröhren und die sachgerechte Anbringung ist zu achten (u. a. wegen Verbrennungsgefahr). Die Beleuchtungsintensität hat für die Aktivität, die Färbung und die Gesundheit Bedeutung. Zwei weitere wichtige Faktoren für die Gesunderhaltung der Reptilien sind die Luft- und die Substratfeuchtigkeit. Einzelheiten sind im speziellen Teil dargelegt. Alle Umweltfaktoren sollen den natürlichen Verhältnissen der Herkunftsbiotope weitestgehend entsprechen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass nicht nur das Makroklima, d. h. die aus einem Klimaatlas gewonnenen Daten, sondern vor allem das Mikroklima, das mitunter erheblich vom Makroklima abweichen kann, für die Gesundheit und das Wohlbefinden entscheidend ist. Geeignete Geräte zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen vorhanden sein.

2. Ernährung

Zu gewährleisten ist eine der jeweiligen Art adäquate Ernährung. Das eingesetzte Futter muss einen den Ernährungsbedürfnissen entsprechenden Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen aufweisen. Für Möglichkeiten einer artgemäßen Wasseraufnahme ist zu sorgen.

3. Terrariengestaltung

Die Gehegegestaltung bzw. die Infrastruktur des künstlichen Lebensraumes muss sich an den Bedürfnissen der zu pflegenden Art orientieren (z. B. Graben, Wühlen, Klettern, Schwimmen). Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören:
  • geeignetes Bodensubstrat in genügender Höhe
  • Versteckmöglichkeit
  • eventuell Wasserbecken, Badebecken
  • eventuell Klettermöglichkeiten (Felsen, Äste, Zweige) in geeigneter Größe und Dimension
  • eventuell Bepflanzung zur Herbeiführung eines geeigneten Mikroklimas, als Versteckmöglichkeit u. a.
  • bei Haltung geschlechtsreifer eierlegender Weibchen spezielle Eiablagemöglichkeit
Sichtschutzeinrichtungen innerhalb eines Geheges oder zwischen einzelnen Gehegen können erforderlich sein.

4. Vergesellschaftung

Um sozialen Stress bei Paar- und Gruppenhaltung zu vermeiden, muss auf die natürliche Sozialstruktur geachtet werden, wobei im Terrarium jedoch nicht immer die natürliche Sozialstruktur, z. B. mit einem dominanten und mehreren rangniederen Männchen in einer Gruppe, möglich ist. Auch müssen individuelle Unterschiede der Tiere bei der Vergesellschaftung berücksichtigt werden. Es kann erforderlich sein, mehrere Futterstellen einzurichten. Eine Vergesellschaftung verschiedener Arten mit gleichen Biotopansprüchen ist möglich; die Tiere dürfen sich jedoch gegenseitig nicht negativ beeinflussen.

5. Terrariengröße

Allgemeingültige Angaben zur Gehegegröße können nicht gemacht werden. Die Maße sollten sich auf die Kopf-Rumpf-Länge, Körperlänge oder Panzerlänge beziehen und den natürlichen Bewegungsbedarf angemessen berücksichtigen. Im speziellen Teil werden dazu Richtwerte genannt.

Sind bauliche Veränderungen zur Erfüllung der Richtwerte nötig, so ist dies bei der Festlegung von Übergangszeiten entsprechend zu berücksichtigen. Bei größeren Um- und Neubauten ist von ca. 5 Jahren, von Planungsbeginn an, auszugehen.

6. Pflege

Eine artgemäße Pflege schließt Grundnormen der Sauberkeit und Hygiene, eine regelmäßige Gesundheitskontrolle und erforderlich werdende Behandlungsmaßnahmen ein.

7. Sonderbedingungen

Für Quarantäne und Behandlung erkrankter Tiere sowie bei der Simulation von Ruhephasen und der Aufzucht von Jungtieren können besondere Haltungsbedingungen erforderlich sein. Für die vorübergehende Haltung von Reptilien im Groß- und Einzelhandel sind die unter Punkt III.1 aufgeführten Ausnahmen bei der Raumzumessung und der sozialen Zusammensetzung tolerierbar. Anforderungen an die Haltung im Rahmen von Reptilienbörsen sind unter Punkt III.2 dargestellt. Sonderbedingungen für die Haltung von Reptilien in Zirkussen und Schaustellungen, einschließlich Wanderschaustellungen, werden abgelehnt.

Für weitere Informationen könnt ihr hier weiterlesen:
Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien - HTML


Sponsoren

Online

VIP Code: he/&g54Dfb
Total: 26
Gäste: 26
Bartagamen Forum
Besucher: 7.009.513 | Online: 24 Kontakt | Dominik Hirschinger © 2006 - 2017 | Impressum Ranking-Hits